Blog für Fliegenfischer

Latest

Pike on the Fly!!

Am Wochenende sind wir aus Dänemark zurück gekommen und konnten uns noch nicht ganz damit anfreunden, wieder den See anstelle der See zu befischen. Doch ich war fest entschlossen, dieses Jahr mehr gezielt auf Hecht zu fischen und setzte mir die 90 cm als Ziel. Gestern war er also, mein erster Tag dieses Jahr auf dem Zürichsee und nach 3 Würfen blieb der Streamer stehen. Ich dachte es sei Boden, erst nach Sekunden kündigten die ersten Kopfstösse einen Hecht an. Spätestens nach der ersten Flucht war mir bewusst, dass dieses Exemplar mein Ziel von 90 cm sein könnte. Der Kampf dauerte eine gefühlte Ewigkeit; immer wieder zog er davon oder kreiste ums Boot. Mauro managte unser Boot super, zog so schnell wie noch nie den Anker hoch und brachte uns weg vom Bootssteg. Nach ca. 15 Minuten war’s geschafft, ich war überglücklich und als ich sah, dass das 1 Meter lange Massband deutlich zu kurz war stiess ich ein Freudenschrei los!

 

2 Wochen Dänemark – und wir könnten noch viel länger….

Wieder einmal zog es uns Richtung Norden; wieder an die wunderschöne Dänische Küste. Doch diesmal war unser erstes Ziel Fünen, über welches wir schon so oft gehört haben. Wir hatten das Glück unseren guten Freund Dani, welcher seit Jahren diese Insel befischt, begleiten zu dürfen. Obwohl wir schon etwas zu spät und der Grundtenor der Fischer, die wir an den Stränden trafen, eher schlecht war konnten wir bemerkenswerte Fische landen.

Dank Dani der uns sehr viel über diese anspruchsvolle Fischerei beigebracht hat und uns Top-Plätze zeigte, klappte es endlich mit den wirklich schönen Meerforellen.  

Gegen Mitte unseres Trips tauchten die Hornhechte auf, über welche wir uns in gewisser Weise freuten. Da wir noch nie Hornhechte gefangen haben war Freude gross, als die ersten Schnäbel die Wasseroberfläche durchbrachen, doch nach einigen Fischen verstanden wir wieso sie bei den Meerforellen-Fischern nicht sonderlich hoch im Kurs stehen.

Die Tage gingen wie immer viel zu schnell zu Ende, wenn es bei der Arbeit doch auch so wäre. Wir verabschiedeten uns von Dani und Manuel, der uns auf dem Nachhauseweg von der Skjern Au besuchte, und verliessen Fünen mit guten Erinnerungen und voller Vorfreude auf die nächste Woche in Seeland. Schnell hatten wir den Schlüssel für unser Haus direkt am Strand abgeholt, das Durcheinander aus dem Auto ins Haus verlagert und in den noch nassen Wathosen zurück an die Küste… Das wäre ein Leben auf Dauer!

Dass die Dänen ein sehr freundliches und aufgeschlossenes Volk sind wussten wir bereits, trotzdem werden wir immer wieder überrascht. So durften wir per Zufall Jörn kennenlernen, der gleich am nächsten Tag mit uns ans Wasser kam. Es stellte sich heraus, dass er ein wahrer Meerforellen-Crack ist und sein Wissen mit uns teilte.

Dennoch war es weiterhin kein Zuckerschlecken, das Ostsee-Silber zu fangen. Es waren sehr heisse Tage für diese Jahreszeit, was den Hornhechten sehr gefällt, aber leider den Forellen nicht. So fischten wir meist bis spät in die Nacht und konnten noch den einen oder anderen Erfolg verzeichnen.

Die späten Sonnenuntergänge und warmen Tage genossen wir mit einem romantischen Strand-Feuer-Dinner, natürlich verbunden mit viel Fischen.

An einem Abend war es soweit, unsere harte Arbeit wurde mehr als belohnt. Nachdem Biss explodierte das Wasser und der Fisch zog davon; Mauro hakte etwas grosses! Nach Minuten des Bangens, weichen Knien und viel Vertrauen ins Vorfach war ein Traumfisch gelandet.

Es war ein unbeschreibliches Gefühl!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Zum Abschluss unserer Ferien, wurden wir von unserem neuen Freund Jörn zu einem Bindeabend eingeladen. Wir lernten sehr viel über Fliegen, Dänisches Bier, Whisky und hatten viel Spass mit Jörn, Lorenzo und Morten – Danke nochmals für Alles und bis bald!

Rhein Forelle

Nach etlichen Stunden am Rhein, hat es heute endlich geklappt….

Starker Blutsuagerbefall

Eine schöne Bachforelle nahm meinen Streamer beim dritten Wurf.  Das Tier war massiv mit Blutegeln befallen, hatte aber dennoch einen schönen Drill an meiner 2 Hand rute geliefert.

Hoffen Wir, dass das Eis für die Saison 2012 endlich gebrochen ist…

 

Sternstunde an der Glatt

Nach einem faulen und erholsamen Osterwochenende ohne zu fischen hat es mich am Montag Nachmittag doch noch an mein Hausgewässer gezogen. Nach zwei sonst Erfolg versprechenden Stellen und nur einer 3/4 Stunde Fischen wollte ich noch einen Versuch Fluss aufwärts versuchen. So eine Sternstunde habe ich noch nie an meinem Gewässer erlebt, Biss um Biss und keine Döbel sondern Forellen. Nach 2 im Drill verlorenen Fischen konnte ich doch noch eine schöne Bachforelle landen, kein Riese aber sportlich im Drill. :-)  Nach einer Stunde sind 2 Forellen gelandet, 3 im Drill abgesprungen und mehrere Barben am Haken gelandet. So könnte jede Woche beginnen.

De Hammer :-)

Ostersonntag mit Sonne, Schnee und Forellen

Arschkalt war es, als wir am Morgen in die Wathosen schlüpften! Hauptsächlich war es bewölkt, die Sonne zeigte sich nur selten und Schneeflocken zeigten uns, dass es nur ein paar Grad über Null ist. Doch wir hatten eine Einladung an ein Pachtgewässer im Kanton Bern erhalten. Wir freuten uns, dass wir auch Gastgeber Phippu überzeugen konnten bei dieser Saukälte den Forellen nachzustellen.

Hier nochmals ein herzliches Dankeschön. Natürlich konnten wir dank seinen fundierten Kenntnissen über das Gewässer schöne Erfolge feiern obwohl wahrscheinlich auch die Fische gefroren haben :lol:

Es war ein grossartiger Tag mit viel Spass, Fisch und Bier.

Flyfishers in der Tundra – Schwedisch Lappland

Schwedisch Lappland – 10 Tage in der Tundra
Träumt nicht jeder Fliegenfischer oder Fliegenfischerin davon, einmal ab von jeglicher Zivilisation noch absolut naturbelassene Gewässer zu befischen und richtig wilde Fische zu fangen? Wir schon! Letzten Sommer haben wir unsere Träume zur Realität gemacht und uns für 10 Tage in der Tundra von Schwedisch Lappland aussetzen lassen.

Planung und Anreise

Bevor wir endlich losfliegen konnten war viel Planung angesagt! Wir haben alles Wichtige in der Schweiz gekauft, auch einen Teil des Proviants, da es schwierig ist in einem fremden Land mit einer fremden Sprache das zu finden was man braucht. Dann Essensplan erstellen, Fliegen binden, alles neu imprägnieren, testen, packen, wiegen, neu packen, neu wiegen, die scheinbar unnötigsten Sachen aussortieren (T-Shirts, Socken und frische Unterwäsche), packen, wiegen kontrollieren und einchecken. Die Gewichtsbeschränkung der Airlines ist ideal, da dies etwa der Zuladung des Helikopter entspricht.

 

Endlich begann unser Abenteuer, via Stockholm flogen wir nach Kiruna wo Lukas von Artic Heli bereits auf uns wartete. Nach den letzten Besorgungen nahmen wir auf der Terrasse des Arctic Heli Camp unsere letzte zivilisierte Mahlzeit in Form von Pizza zu uns. Ca. nachmittags um 5 konnten wir endlich mit dem Helikopter losfliegen. Schon kurz nach dem Start verschwanden die Häuser, nach fünf Minuten auch die Bäume und wir sahen nur noch Seen, Bäche, Flüsse und ein paar Rentiere. Knapp 100 Kilometer flogen wir Richtung Norden mitten in die Tundra. Ausser Angsthase Daniela genossen alle den Flug bei perfektem Wetter und unglaublicher Natur. Wir landeten mitten im Nichts, keine Häuser, kein Handyempfang, keine Dusche oder Toilette…. kein Kühlschrank mit kaltem Bier!

 

 

Nach der Landung war das Gepäck schnell ausgeladen und der Helikopter flog schon wieder davon. Es war schon ein spezielles Gefühl als die Zivilisation davon flog und wir hofften, dass sie nach 10 Tagen wieder zu uns zurückkehrt. Obwohl wir schon steigende Fische ausmachen konnten beherrschten wir uns und stellten zuerst unser Camp auf. Die Bedingungen für den Zeltaufbau waren nicht optimal, trotz allen Widrigkeiten haben wir uns doch noch ein schönes Zuhause geschaffen.

 

Fisch und Verpflegung

Endlich, auf zu den Fischen! Die Fischerei war heikler als wir uns vorgestellt hatten. Wir haben hauptsächlich glasklare, langsam fliessende Bäche oder flache Seen befischt und daher waren die Fische sehr spooky. Das Schöne daran war, dass die Fischerei eine Herausforderung war und nicht Akkord-Drillen. Uns war bewusst, da wir für die Hauptsaison zu früh waren, aber trotzdem nahmen wir die Herausforderung gerne an! Am erfolgreichsten waren klar die Trockenfliegen, jedoch in allen Größen und Mustern. In den schnellen Teilen des Flusses konnte man die Fliege kaum aufs Wasser legen, schon schnappte sich eine kleine Äsche oder Forelle die Fliege und lieferte einen abenteuerlichen Drill. Bereits die ersten paar Fische zeigten uns welche Kraft in diesen Wildfischen steckt und zeigten, dass sogar Forellen um die 35 cm, im schnellen Wasser, bis ins Backing gehen. Hin und wieder gelang es und auch grösseren Exemplare zu überlisten. Auch optisch beeindrucken die Forellen mit ihren starken Farben und grossen Punkten, die Äschen zeigen eine imposante Fahne. Bei guten Bedingungen mit etwas Wind konnten wir viele schöne Fische direkt vor unserem Camp fangen. Zudem haben wir regelmässig längere Wanderungen unternommen um andere Gewässer zu erkunden. Die Zahl an Flüssen, Bächen und Seen ist fast unendlich. So erreichten wir auch einen grösseren Fluss an dem wir regelmässig zurückkehrten, da der Bestand an grossen Äschen beeindrucken war.

 

 

Fischen macht hungrig! Aus Gewichtsgründen mussten wir unser Essen gut einteilen und hatten deshalb nur Reis, Pasta und diverse Fertigsaucen, die man mit Wasser anrühren kann (mhhhh!). Trinken konnten wir direkt aus dem Fluss, da das Wasser absolut sauber ist (trotzdem kein Ersatz für Bier oder Cola), nur Zoran traute der Sache nicht ganz und sog sich das Trinkwasser unter unvorstellbaren Anstrengungen durch einen Kohlefilter. Zur Abwechslung gab es natürlich den Einen oder Anderen köstlichen Fisch. Nach spätestens 5 Tagen stehen dir die Fertig-Saucen bis zum Hals und das Verlangen nach Fleisch wird immer grösser. Nach erfolgreicher Tundra-Jagd genossen Michi und Mauro einen Tundra-Gourmet-Schmaus: einen auf offenem Feuer zubereitetem Lemming. Es blieb bei diesem einem, da Aufwand und Ertrag in keinem Verhältnis standen.

Wetter und Moskitos

Die grössten Feinde in der Tundra sind definitiv die Millionen kleinen Scheisser, die einem das Leben echt zur Hölle machen können. Das überall erhältliche “Dschungelöl” war für uns fast das grössere Übel als für die Moskitos. Wirklich entspannen konnten wir erst bei starkem Wind. Doch wenn es windstill war gab es kein entrinnen, egal ob Sonne oder Regen sie waren überall. Das Wetter hat uns viel Abwechslung gebracht, von – 2 bis 20 Grad, Wind, Nebel, Regen Gewitter war alles dabei. Da es 24 Stunden hell war passte sich unser Tages-Rhythmus schnell den Beisszeiten und dem Wetter an. Abendessen morgens um 3, Frühstücken abends um 6, alles drehte sich nur noch ums Fische fangen. Doch als es zwei Tage lang stürmte und regnete wurde sogar UNO spielen langweilig und man spürte jeden Knochen von den 36 Stunden im Zelt liegen. Als sich das Wetter etwas beruhigte brachen Daniela und Mauro auf um ca. 1,5 Gehstunden weiter weg um zu fischen da sie genug davon hatten rumzuliegen, während Michi und Zoran noch schliefen. Da zog ein grosses Gewitter auf und wir spürten die Gewalt der Natur am eigenen Leib, als Donner und Blitz gleichzeitig auf allen Seiten zu hören und sehen waren und es zum ersten Mal wieder dunkel wurde. Doch der Spuck ging ebenso schnell vorbei wie er gekommen war und bis auf ein paar Schreck-Sekunden passierte uns nichts, trotzdem waren alle froh einander wieder zu sehen.

 

Heimreise

Es waren unglaublich tolle Tage und wir waren zu tiefst beeindruckt von der Natur, die trotz ihrer Kargheit voller Leben und Schönheit steckt. Obwohl es manchmal hart war, waren die zehn Tage doch viel zu schnell vorbei und da war er also, der Moment wo wir unser Camp abgebrochen hatten und auf den Helikopter warteten… und warteten… und warteten. Immer mehr von unseren Plänen wurden gestrichen, zuerst das lang ersehnte Essen, das Duschen und unser Rückflug stand auch schon fast auf dieser Liste. Dann, endlich kam der Helikopter! Der Pilot sah etwas müde aus und erklärte, dass wegen dem schlechten Wetter die letzten zwei Tag keine Flüge möglich waren und darum Gäste die schon längere Zeit warten mussten Priorität hatten. Sofort nach der Landung wurden wir ins Auto umgeladen und im Eiltempo an den Flughafen gebracht – in der aller letzten Minute! Dank den flexiblen und freundlichen Flughafenmitarbeitern wurden die Türen des Flugzeugs nochmals für uns und unser Gepäck geöffnet. Keine fünf Minuten später waren wir in der Luft und wir bestellten Bier, Cola und Schokolade. Die noch unverarbeiteten Eindrücke der Tundra waren noch so gegenwärtig so, dass erst das Zischen einer Dose und das Geplapper uns in unsere hektische Welt zurück brachte. Ungewaschen, stinkend aber glücklich endlich ohne Moskitos zu sein, waren wird trotzdem traurig die schöne Gegend zu verlassen. Unser Gepäck kam zwei Tage später auch bei uns an und verlieh unserer Wohnung noch ein letztes Mal den Duft der Wildnis. Wir werden mit Sicherheit wieder in die schwedische Tundra zurückkehren. Hier ein paar Impressionen:

 

 

Mehr Bilder gibt’s in der Galerie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Late-Season Trout Hunting

Hier noch ein kleines Update vom letzten Jahr, als wir mit den Jungs von IMAGO und flyfishingswitzerland den letzten Forellen vom 2011 nachstellten. Aber lassen wir Bilder sprechen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dank Päsce’s (Mister Petri P) Einsatz beim filmen und schneiden dürfen wir sogar stolz diesen hammer Clip präsentieren!

 

Enjoy the Harvest from Imago Fly Fishing on Vimeo.


Meerforellen-Trip nach Dänemark

Happy Birthday Mauro! Obwohl das Event erst am 19. Dezember stattfindet war dass die Entschuldigung für unseren Meerforellen-Trip nach Dänemark. Mauro freute sich riesig über das Geburtstagsgeschenk und Anfang November sassen wir im Flugzeug Richtung Kopenhagen.

Das Mietauto und der Schlüssel zum Ferienhaus waren schnell besorgt und schon bald standen wir an der Küste von Seeland.

Der erste Morgen war der Wahnsinn! Unsere Shrimps fanden viele Abnehmer und wir hatten einen perfekten Einstieg in die Ferien.

Wir fingen in dieser Woche mal mehr und mal weniger Fisch, wie es sich für das Meerforellen-Fischen gehört. Manchmal ist es hart, wenn es draussen so ein Sauwetter ist, nicht in der Sauna zu sitzen doch man hat ja nicht ewig Zeit in den Ferien und die Tage müssen genutzt werden.

Abends wärmten wir uns am Feuer  wieder auf und genossen den Fang des Tages, natürlich roh.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Überraschung und Freude nach einer längeren Durststrecke war riesig über ein etwas aussergewöhnlichen Fang auf die Fliege. Nachdem Mauro nach einem Wurf ewig brauchte um das “verdammte Gnusch” aus der Runningline zu lösen und mit strippen begann zappelte dieser komische Zeitgenosse am anderen Ende.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war eine super Woche mit schönen Fischen. Leider hatten wir viele graue Tage doch das Silber aus dem Meer sorgte für gute Laune.

 

 

Wir kommen auf jeden Fall wieder nach Dänemark! Daniela bindet schon wieder Shrimps und die Rechnung mit den Grossen ist ja immer noch offen…

Mehr Bilder gibt’s hier  -Tight Lines!

Daniela und Mauro

 

 

 

 

Wagen Verschönerung : )

Da noch viel zu viel langweilige Autos auf unseren Strassen herum fahren, haben flyfishers dagegen gesteuert und haben jetzt das dritte Auto verschönert.

Auch der Kunde hilft mit ; )

Da fürchten sich die Alet ; )

Da ist der Döbel Jens aber happy ; )

Ende gut alles gut und wieder mal ein schöneres Auto auf unseren Strassen.

Für Fischer die noch ein langweiliges Auto besitzen, meldet euch bei uns und wir bringen Leben auf ihr Auto. ; )

WP Like Button Plugin by Free WordPress Templates